Materialauswahl & Spezifikation

In dieser Phase der Innenarchitektur-Planung ihres Hotels oder SPAs werden Materialien, Möbel und Gestaltungselemente sorgfältig ausgewählt und spezifiziert. Diese Auswahl trägt maßgeblich zur Qualität, zum Aussehen und zur Langlebigkeit des Projekts bzw. Ihres Hotels bei.

Sie umfasst nicht nur ästhetische Aspekte, sondern auch Haltbarkeit, Funktionalität und Nachhaltigkeit.

Als Teil ihres Hotelprojekts wird eine Zusammenstellung von geplanten Oberflächen, Materialien und Gestaltungselementen erstellt, wobei die notwendigen Eigenschaften der verschiedenen Beläge, Materialien und Möbel berücksichtigt werden.

Ablauf:

  • Vorauswahl
  • Projektvisualisierung
  • Plandarstellung
  • Abstimmung, Spezifikation, Bemusterung
  • Ausschreibung und Angebotsvergleich

Diese Leistungsphase des Innenarchitektur-Projekts stellt einen intensiven Dialogprozess dar. Ihre Meinungen und Präferenzen werden berücksichtigt, um ein Ergebnis zu erzielen, das nicht nur professionellen Standards entspricht, sondern auch Ihre persönliche Vision für Ihr Hotel oder SPA widerspiegelt. Dadurch werden ein hervorragendes Raumambiente und ein Interior Design geschaffen und eine langjährige, problemlose Nutzung gewährleistet – zeitlos, dauerhaft und widerstandsfähig.

Es werden verschiedene Optionen analysiert und verglichen, um die bestmögliche Wahl für Ihr spezifisches Hotelprojekt zu treffen. Dabei wird sichergestellt, dass die ausgewählten Materialien und Einrichtungsgegenstände den Anforderungen des Interior Designs, der Nutzung, den Gesundheitsvorschriften sowie weiteren bautechnischen Anforderungen im Bereich Hotellerie und SPA gerecht werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die gewählten Materialien nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch sicher und funktional sind, sodass Ihr Hotelbetrieb problemlos funktioniert.

Eine Vorauswahl beginnt bereits in einer sehr frühen Phase des Innenarchitektur-Projekts. Schon während der Konzeptplanung des Hotels oder SPAs sollten zukünftige Visionen berücksichtigt werden. Sobald die 3D-Visualisierungs-Phase erreicht ist, müssen alle Materialien und Projektelemente möglichst genau dargestellt werden. Die finale Abstimmung und Spezifikation der Materialien erfolgt jedoch erst, nachdem das optische Interior Design Konzept für Ihr Hotel oder den Hotelbereich freigegeben wurde. Diese Vorgehensweise spart Zeit und ermöglicht es beiden Seiten, genaue und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Die ausgewählten Produkte und Materialien werden in Wandansichten und Detailplänen dargestellt und beschriftet. Dadurch erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das Innenarchitektur Projekt für Ihr Hotel. Zahlreiche Muster werden vorgelegt, Möbelproben bei Bedarf durchgeführt, und Sonderanfertigungen werden besprochen und ausgearbeitet. Auf Basis dieser Informationen können Ausschreibungen erstellt, Angebote eingeholt und Gespräche mit den ausführenden Gewerken wie Tischlern, Malern und anderen geführt werden.

Der Dialog mit Herstellern, Lieferanten und Ausführenden ist besonders von unschätzbarem Wert, da er tiefe Einblicke in die Hotelplanung, die Verarbeitung und die potenziellen Anwendungen von Materialien bietet. Im Zuge dieser Gespräche werden häufig kreative Lösungen und individuelle Anpassungen diskutiert, die ein maßgeschneidertes Interior Design erst realisierbar machen. Dabei werden alle relevanten Details, von der Textur und Farbgebung über die Montagetechniken bis hin zu möglichen Alternativen und ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen, gründlich erörtert. Das primäre Ziel besteht darin, die optimalen Optionen ausfindig zu machen und sie harmonisch in das Gesamtkonzept des Innenraumdesigns Ihres Hotels oder SPAs einzufügen, um eine stimmige und hochwertige Raumgestaltung zu gewährleisten.

„Die ästhetischen Anforderungen betonen das visuelle Erscheinungsbild des Innenarchitektur-Projekts. Sie umfassen Farben, Texturen, Muster und Design, die das gewünschte ästhetische Gefühl und die visuelle Wirkung des Raums in Ihrem Hotel oder SPA-Bereich bestimmen.“

Anforderungen

  • Ästhetik
  • Langlebigkeit
  • Funktionalität
  • Sicherheit
  • Nachhaltigkeit

Ästhetik: Die ästhetischen Anforderungen betonen das visuelle Erscheinungsbild des Innenarchitektur-Projekts. Sie umfassen Farben, Texturen, Muster und Design, die das gewünschte ästhetische Gefühl und die visuelle Wirkung des Raums in Ihrem Hotel oder SPA-Bereich bestimmen. Dabei sollten sowohl die aktuellen Projekt-Besonderheiten als auch zeitlose ästhetische und künstlerische Prinzipien des Interior Designs berücksichtigt werden.

Langlebigkeit: Diese Anforderung zielt darauf ab, dass die gewählten Oberflächen, Materialien und Gestaltungselemente eine hohe Lebensdauer im Hotelbetrieb aufweisen. Sie sollen robust und widerstandsfähig sein, um den täglichen Gebrauch und mögliche Abnutzung zu widerstehen, was eine langfristige Investition in das Hotel- oder SPA-Projekt gewährleistet.

Funktionalität: Funktionalität bezieht sich darauf, wie gut die Oberflächen, Materialien und Gestaltungselemente ihren beabsichtigten Zweck erfüllen. Jedes Hotelkonzept berücksichtigt dabei die Effizienz der Raumnutzung und die Ergonomie der Möbel, um sich verändernden Anforderungen gerecht zu werden und verschiedene Aktivitäten oder Nutzungszwecke zu ermöglichen. Eine sorgfältige Auswahl von Materialien und Oberflächen kann die Reinigung und Wartung im Hotelbetrieb erleichtern.

Sicherheit: Diese Anforderungen legen fest, dass Oberflächen, Materialien und Gestaltungselemente bestimmte Sicherheitsstandards für Hotellerie erfüllen müssen, vor allem, um Unfälle zu vermeiden oder negative Folgen bei der Raumnutzung zu verhindern. Dazu gehören zum Beispiel Brandschutzmaßnahmen wie feuerhemmende Materialien sowie rutschfeste Oberflächen, um Stürze zu verhindern, insbesondere in Bereichen mit erhöhter Feuchtigkeit oder Gefahrenquellen. Angemessene Schalldämmung und Akustik müssen auch berücksichtigt werden, um die Lärmbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeitsanforderungen beziehen sich darauf, dass die verwendeten Materialien ökologisch verträglich sind und ressourcenschonend hergestellt werden. Dies umfasst die Verwendung umweltfreundlicher Materialien, die Reduzierung von Abfall und den Einsatz energieeffizienter Technologien während des gesamten Lebenszyklus des Projekts. Darüber hinaus sollten Nachhaltigkeitsaspekte auch die Auswahl von Materialien beeinflussen, die eine lange Lebensdauer haben und leicht recycelbar oder biologisch abbaubar sind, um die Umweltbelastung zu minimieren.

„Jedes Innenarchitektur Hotel-Projekt hat unterschiedliche Budgetgrenzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass bei einigen davon die Qualität und das Endergebnis nachlassen sollen.“

Der Markt und das Spektrum von Materialien, Möbeln und Ausführungsmöglichkeiten ist unglaublich breit.

Projektbudget

  • Preiskategorien
  • Budgetrahmen
  • Priorisierung
  • Qualität und Kosten
  • Sonderlösungen

Ob es möglich ist, besondere Lösungen zu entwickeln, hochwertige Produkte zu nutzen und im Projektbudget zu bleiben, auch wenn es begrenzt ist?

Klar, das ist möglich!

Durch eine sorgfältige und durchdachte Hotel Planung wird sichergestellt, dass das Projekt wirtschaftlich effizient ist und innerhalb der finanziellen Rahmenbedingungen bleibt.

Als Innenarchitektin ist es meine Aufgabe, eine richtige Balance zu finden, bei der keine spürbaren Kompromisse am Projektergebnis gemacht werden, unabhängig von der Projektkategorie, da selbstverständlich auch die hochwertigsten Projekte im Bereich Hotellerie und SPA ihre Grenzen haben.
Zum Beispiel kann man in einem Hotelkonzept durch einfachere, aber sehr kreative Ansätze spezielle Sonderlösungen entwickeln, die den Räumen dennoch ein sehr exklusives Ambiente verleihen. Prioritäten lassen sich setzen. Das bedeutet, dass man die wichtigsten Interior Design-Elemente sehr exklusiv und hochwertig gestaltet und bei untergeordneten Materialien Einsparungen vornimmt, jedoch immer im Rahmen der zulässigen Qualität und Nutzung.

Auch bei Hotelprojekten im hochwertigen Bereich muss man mit den gegebenen Möglichkeiten sehr gut umgehen können. Nur weil das Budget es zulässt, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Lösung angebracht ist.

Bei Bemusterungsterminen werden die verschiedenen Materialien und Produkte analysiert. Bei Bedarf werden auch Alternativlösungen vorgeschlagen, um ein effizientes, effektives und spezielles Endergebnis zu erzielen.